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Historisch niedriger Krankenstand senkt Lohnkosten

(30.12.2004)

Der Krankenstand ist laut Bundesgesundheitsministerium im Jahr 2004 auf 3,4 Prozent und damit auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970 gesunken. In 2003 ist er erstmals unter 4 Prozent gesunken und lag im Jahresdurchschnitt bei 3,6 Prozent. In den 70er Jahren lagen die Krankenstände bei über 5 Prozent, in den 80er Jahren zwischen 5,7 und 4,4 Prozent.

Der niedrige Krankenstand führe zu einer deutlichen Entlastung der Arbeitgeber durch sinkende Lohnnebenkosten. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums dürfte der Rückgang des Krankenstands allein im Jahr 2004 die Kosten der Lohnfortzahlung um rd. 1 Mrd. Euro vermindert haben, nachdem schon das Vorjahr eine Entlastung von etwa 1,5 Mrd. Euro gebracht hatte. Auch die Aufwendungen der Krankenkassen für Krankengeld seien in den ersten drei Quartalen um 9,6 Prozent bzw. 511 Mio. Euro gesunken.

Differenzierte Zahlen zum Krankenstand können über das Internetangebot des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung unter der Adresse www.bmgs.bund.de/downloads/Krankenstand1.pdf heruntergeladen werden.


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