Genf, 07. April 2008

Die Auswirkungen des Klimawandels macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am heutigen Weltgesundheitstag zum zentralen Thema .Besonders betroffen sind Entwicklungsländer.
Mit dem Weltgesundheitstag am 7. April erinnert die WHO jedes Jahr an ihre Gründung im Jahr 1948. Experten warnen vor den Folgen einer weltweiten Verschiebung der Klimazonen. Krankheitserreger und deren Überträger gewinnen neue Lebensräume, so dass Infektionskrankheiten zunehmen können. Der Klimawandel beschleunigt die Ausbreitung von Krankheiten, die bereits als eingedämmt galten. Nach Angaben der Vereinten Nationen kam in den 70er Jahren das Dengue-Fieber in neun Ländern vor, heute in etwa 100. In Teilen Südeuropas oder in Südafrika entlang der Küste des indischen Ozeans ist schon jetzt Malaria neu aufgetreten oder zurückgekehrt.
Wissenschaftler schätzen, dass sich bei einem Temperaturanstieg von drei bis fünf Grad die Übertragungsgefahr von Malaria in tropischen Regionen verdoppeln und in gemäßigten Gebieten sogar verzehnfachen wird. Auch in Mitteleuropa rechnen sie mit Malaria. Insgesamt würden dann fast zwei Drittel der Menschheit in malariagefährdeten Gebieten leben.
Hupfrei durch Mumbai
Die Polizei von Mumbai rief am Weltgesundheitstag gleichzeitig zum „hupfreien Tag“ aus.
Ständiges Hupen gehört für viele Inder zum Autofahren wie Gas geben oder Bremsen. Doch an diesem Montag sollen die Hupen in der westindischen Millionenstadt Mumbai schweigen - zumindest nach dem Willen der Polizei.
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