(14.09.2005)
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich auf die maßgeblichen Bausteine des Klinik-Fallpauschalensystems 2006 geeinigt.
Kernbestandteil des am 13. September gemeinsam von DKG, GKV und PKV in Berlin vorgestellten Gesamtpaketes ist der DRG-Katalog (Diagnosis Related Groups = Fallpauschalen). Er enthält im Jahr 2006 insgesamt 954 abrechenbare Fallgruppen. Damit verfügt der im Vergleich zum Vorjahr in Teilen umstrukturierte und erweiterte Katalog über 76 zusätzliche DRGs (2005: 878 DRGs). Änderungen erfolgten etwa im Bereich der Krebsmedizin, der Kinderheilkunde oder der Unfallchirurgie.
Gleichzeitig erfolgte eine Einigung bei den Abrechnungsbestimmungen und bei der Festlegung von Zusatzentgelten. Das sind Leistungen, die neben den DRG-Pauschalsätzen abgerechnet werden können. Für 2006 wurden insgesamt 83 Zusatzentgelte vereinbart - 12 mehr als im Jahr 2005 (71 Zusatzentgelte).
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