Hannover, 12. Juni 2008
Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) setzt auf Beteiligung der Betroffenen, um Möglichkeiten zu finden, die Pflege zu entbürokratisieren.
Alle niedersächsischen Einrichtungen sowie die Mitarbeiter der Heimaufsichtsbehörden haben die Gelegenheit, Entbürokratisierungspotenzial im aktuell geltenden Heimgesetz zu identifizieren und sich Gedanken über ihrer Ansicht nach optimale Regulierungen zu machen. „Die direkt Betroffenen können das am besten“, sagte Ross-Luttmann.
Mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung wird für die Dauer von vier Wochen eine Internetplattform eingerichtet. Im Rahmen der Online-Konsultation können Praktiker nicht nur Entbürokratisierungspotenziale identifizieren, sondern darüber hinaus etwa einen eigenen Gesetzestext formulieren, um ihre Vorstellungen in die Praxis umzusetzen.
Wer möchte, kann seinen Beitrag zur Veröffentlichung freigeben. Damit kann er dann von den anderen Teilnehmern gelesen, bewertet und kommentiert werden. Der Autor wird dann per E-Mail benachrichtigt, wann immer seine Eingabe kommentiert wurde und kann sie jederzeit überarbeiten. Die eingehenden Beiträge werden ausgewertet und bei den Überlegungen zur Heimgesetznovelle berücksichtigt.
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