Berlin, 30. Januar 2007
Nach jahrelangen Defiziten hat die gesetzliche Pflegeversicherung im vergangenen Jahr einen Überschuss von 450 Millionen Euro erzielt. Im Jahr 2005 verbuchte sie noch ein Minus von360 Millionen Euro.
Ursache für die aktuelle gute Finanzlage sind nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit vor allem Einmal-Effekte und das Anziehen der Konjunktur.
Die verbesserte Finanzlage ist laut Ministerium wesentlich auf das Vorziehen der Fälligkeit der Beiträge zur Sozialversicherung zurückzuführen. Dadurch haben die Sozialversicherungen 2006 praktisch 13 Monatsbeiträge erhalten. Im Laufe des Jahres hätte sich dann auch die Konjunkturentwicklung bei den Einnahmen niedergeschlagen. Nach Stagnation in den Vorjahren, so das Ministerium, seien die Einnahmen konjunkturbedingt um 0,6 Prozent gestiegen.
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