(17.03.2005)
Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit hat die Pflegeversicherung das Jahr 2004 mit einem Defizit von 820 Millionen Euro abgeschlossen. Einnahmen in Höhe von rund 16,9 Mrd. Euro standen Ausgaben von rund 17,7 Mrd. Euro gegenüber. Die Rücklage beläuft sich auf 3,4 Mrd. Euro (Ende 2003: 4,2 Mrd. Euro), das entspricht rund 2,3 Monatsausgaben.
Die Gesamteinnahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung blieben im Jahr 2004 nahezu unverändert. Der Ausgabenanstieg war mit 0,8 Prozent sehr moderat. Auch die Leistungsausgaben sind mit 0,8 Prozent weniger stark gestiegen als erwartet. Verantwortlich hierfür sind Ausgabenrückgänge bei einigen ambulanten Leistungen (z. B. Pflegegeld).
Die Beitragseinnahmen sind um 0,2 Prozent (29 Mio. Euro) gestiegen, was maßgeblich auf das starke Plus im Dezember (8,6 Prozent gegenüber Vorjahresmonat) zurückzuführen ist. Demgegenüber sind die sonstigen Einnahmen (u. a. aus Zinsen) stark gesunken.
Mediathek
26. Januar 2012
Allergiefrei durch Leben auf dem Bauernhof
26. Januar 2012
Geburtsort Straßenecke
News 
24. April 2012
Qualitätsfortschritte in der Pflege
10. April 2012
Gesundheitsausgaben 2010 auf rund 287 Milliarden Euro gestiegen
27. März 2012
Neuer Pflegebedürftigkeits-Begriff gefordert
Suchen Sie den Medizinischen Dienst eines bestimmten Bundeslandes, wählen Sie bitte aus: