Berlin, 01. Juni 2007
Berlin- Spitzenpolitiker diskutierten Möglichkeiten der weiteren Finanzierung der Pflegeversicherung.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) arbeiten seit Wochen an einem neuen Konzept. Als Lösung ist eine Zusatzversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente denkbar.
Zu Spekulationen von Beitragssatzerhöhungen sagte Schmidt der «Welt», dass die Reformvorhaben nicht ohne Erhöhung der Beiträge möglich sein werden.
„Wer in der Pflegeversicherung mehr Leistungen haben will - und die brauchen wir -, der muss dafür das notwendige Geld bereitstellen“, sagte Schmidt. Eine Erhöhung um 0,7 Prozentpunkte, über die spekuliert wurde, wäre nach ihren Worten aber «zu hoch gegriffen».
Zurzeit ist der Beitrag zur Pflegeversicherung beträgt 1,7 Prozent; Kinderlose zahlen einen Aufschlag von 0,25 Punkten.
Ziel der Pflegereform ist es unter anderem, die Betreuung beispielsweise von Demenzkranken zu verbessern, die Pflegeleistungen an die gestiegenen Kosten anzupassen und die Versicherung finanziell für die steigende Anzahl alter und pflegebedürftiger Menschen zu wappnen.
Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, soll nach Schmidts Worten die Versorgung Pflegebedürftiger neu und bürgernäher organisiert werden. „ Wir brauchen Dienstleistungszentren, in denen Angehörige von Pflegebedürftigen Beratung, Hilfe und Unterstützung finden“, sagte sie.
Das Konzept soll auf der Sitzung des Koalitionsausschusses in Berlin Anfang Juli vorgestellt werde.
Mediathek
26. Januar 2012
Allergiefrei durch Leben auf dem Bauernhof
26. Januar 2012
Geburtsort Straßenecke
News 
07. Februar 2012
Mehr Transparenz bei Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen
02. Februar 2012
Immer mehr Krebserkrankungen in Niedersachsen
01. Februar 2012
1,1 Millionen Kinder mit Sprachentwicklungs-Störungen
Suchen Sie den Medizinischen Dienst eines bestimmten Bundeslandes, wählen Sie bitte aus: