Hannover, 26. Mai 2008
Wenn es darum geht, Leben zu retten, kann der Faktor Sicherheit gar nicht groß genug sein – so ist es in der Medizin oder auch in der Luftfahrt. In beiden Bereichen passieren aber auch Fehler.
Um Fehler, zum Beispiel bei Operationen, zu vermeiden, kann die Medizin auch Methoden aus der Luftfahrt übernehmen. „Dort hat man seit Jahren Ursachenforschung betrieben, um die Ursachen zu beseitigen und die Zahl der Fehler möglichst gering zu halten“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe.
Beim Lehr- und Simulationszentrum der Universitätsklinik in Göttingen, hat man diesen Weg bereits beschritten und lässt Ärzte in Simulations-Übungen an einer Puppe operieren. „Wir versuchen Grenzsituationen zu erschaffen und Fehler zu provozieren – der Simulator verzeiht sie ja“, sagt Dr. Arnd Timmermanns, der Leiter des Lehr- und Simulationszentrums.
Auch beim ISIMED, dem interdisziplinären Simulatorzentrum Medizin in Dresden, arbeiten Mediziner mit Simulatoren. Dabei werden Sie von Experten, wie zum Beispiel Psychologen, beobachtet.
Hören Sie dazu einen Audio-Beitrag (2 Min. 53 Sek.) in der Mediathek.
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