(21.06.2004)
Der Krankenstand in den Betrieben ist im ersten Halbjahr 2004 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990 gesunken. Nach einem Bericht der Welt haben die rund 34 Millionen Beschäftigten in Deutschland zwischen Januar und Juni insgesamt 3,4 Prozent der Sollarbeitszeit gefehlt.
Dies sei ein Minus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Frauen blieben dem Bericht zufolge in den ersten sechs Monaten 2004 deutlich häufiger als Männer ihrem Arbeitsplatz fern. Arbeitsmarktexperten sehen dem Bericht zufolge den Grund für den niedrigen Krankenstand in der schwachen Konjunktur und der Angst vor einem Arbeitsplatzverlust.
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