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Krankenstand 2005 erneut auf Rekordtief

(03.01.2006)

Die Deutschen haben sich im Jahr 2005 so selten krank gemeldet wie noch nie seit Einführung der Lohnfortzahlung vor 35 Jahren. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, sank der Krankenstand auf 3,3 Prozent.


Nach Berechnungen des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) sank die Zahl der wegen Krankheit ausgefallenen Arbeitstage auf nur noch 11,5 Kalendertage pro Arbeitnehmer. Im Vorjahr waren es demnach 11,9 Tage, 2003 noch 13,5 Tage gewesen.

Nach der BKK-Statistik meldeten sich 43 Prozent der Beschäftigten 2005 überhaupt nicht krank - deutlich mehr als 2004 (39 Prozent). Leicht gestiegen die Zahl der Krankmeldungen für bis zu drei Tagen. Für den meisten Ausfall von Arbeitszeit seien aber langwierige Erkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen verantwortlich: Nur vier Prozent der Erkrankungsfälle machten so 41 Prozent des Arbeitsauffalls aus.

Besonders lange Krankenzeiten wurden bei Tumorerkrankungen registriert. 2004 waren es durchschnittlich 32 Tage, gefolgt von psychischen Störungen mit 29 Tagen. Psychische Störungen sind dem Verband zufolge die einzige Krankheitsart, bei der die Fehltage angestiegen sind; bei allen anderen Krankheitsarten ist die Entwicklung rückläufig.


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