Berlin, 28. Juli 2008
Die deutschen Arbeitnehmer fehlen im ersten Halbjahr dieses Jahres 3,34 Prozent der Sollarbeit wegen Krankheit. Damit bleiben die Fehlzeiten etwa auf dem Stand des Vorjahreszeitraums.
Wie die Zeitung „Welt“ berichtet, weist die aktuelle Krankenstandsstatistik des Bundesgesundheitsministeriums den zweitniedrigsten Wert seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970 aus. Die Fehlzeiten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres entsprechen 3,7 Arbeitstagen. In die Statistik des Ministeriums gehen die Krankenstände aller gesetzlich Krankenversicherten ein. Frauen meldeten sich mit 3,5 Prozent der Sollarbeitszeit etwas häufiger krank als Männer mit 3,2 Prozent.
Die Prüfungszahlen zur Arbeitsunfähigkeit des MDK Niedersachsen spiegeln die jüngste Krankenstand-Statistik wider. Die Begutachtungen stiegen im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 12.327 auf 12.723 nur leicht an.
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