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Krankenkassen: Mehrkosten bei der Festlegung des einheitlichen Beitragssatzes berücksichtigen

Berlin, 25. Juni 2008

Die Krankenhäuser sollen ein finanzielles Hilfspaket erhalten, dass durch die Krankenkassen finanziert wird.
Die Krankenhäuser sollen ein finanzielles Hilfspaket erhalten, dass durch die Krankenkassen finanziert wird.
 

Die Spitzenverbände der Krankenkassen kritisieren das geplante finanzielle Hilfspaket für Krankenhäuser.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung nehmen sie zu den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) Stellung:

„Wenn die Politik zur Entlastung der Krankenhäuser plant, 50 Prozent der durchschnittlichen Tarifkostensteigerungen in den Jahren 2008 und 2009 durch die Krankenkassen finanzieren zu lassen und darüber hinaus ein millionenschweres Sonderprogramm zur Neueinstellung von Pflegekräften ankündigt, das ebenfalls von den Krankenkassen finanziert werden soll, dann muss sie konsequenterweise auch dafür sorgen, dass die Krankenkassen mit entsprechenden Beitragsmitteln ausgestattet werden, um diese zusätzlichen Ausgaben schultern zu können.“

Die Krankenkassen wiesen darauf hin, dass die Zusatzkosten bei der Festlegung des einheitlichen Beitragssatzes im November dieses Jahres berücksichtigt werden müssten. „Allein mit der geplanten Regelung zum Ausgleich der Mehrkosten durch die Tarifsteigerungen fielen für die Krankenkassen Mehrausgaben in Höhe von zirka 1,5 Milliarden Euro an. In Beitragssätzen ausgedrückt, würden alleine diese Mehrkosten eine Beitragssatzsteigerung von 0,15 Beitragssatzpunkten ausmachen“, heißt es in der Erklärung.

 

 


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