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Hohe Kosten für die Krankenkassen durch Komasaufen

Hamburg, 16. Juni 2008

Immer mehr Jugendliche landen wegen übermäßigem Alkohol-Genuss in der Notaufnahme. Dadurch steigen die Kosten der Krankenkassen.
Immer mehr Jugendliche landen wegen übermäßigem Alkohol-Genuss in der Notaufnahme. Dadurch steigen die Kosten der Krankenkassen.
 

Das sogenannte „Komasaufen“, das in den vergangenen Monaten bei Jugendlichen stark zugenommen hat, belastet auch die Krankenkassen zunehmend.

Die jüngste Entwicklung sei „beängstigend“, sagte eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) der „Frankfurter Rundschau“. Der Krankenkasse liegen Zahlen vor, nach denen sich die Fälle des exzessiven Betrinkens in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt hätten. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 1822 TK-Versicherte unter 20 Jahren im Vollrausch in die Klinik eingeliefert. Durchschnittlich blieben sie dort für 1,2 Tage und verursachten Kosten in Höhe von 540 Euro. Insgesamt kosteten die akuten Entgiftungsbehandlungen die Krankenkasse mehr als 980.000 Euro. Im Vergleich dazu waren es in 2006 „nur“ 962 Fälle, die Kosten in Höhe von 552.000 Euro verursachten.

Das Komasaufen ist ein vorwiegend männliches Verhalten. Von den 1822 Eingelieferten in 2007 waren 1134 männlich und 688 weiblich.












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