(18.08.2004)
Der Aufenthalt für Patienten im Krankenhaus verringert sich kontinuierlich. Das geht aus den Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Im Jahr 2002 wurden insgesamt 17,4 Millionen Patienten stationär behandelt, das sind 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen nahm die durchschnittliche Verweildauer um 1,6 Prozent ab. Sie lag 2002 bei 9,7 Tagen. 1993 hatten die Patienten noch durchschnittlich fast 14 Tage im Krankenhaus bleiben müssen.
Die chronisch ischämische Herzkrankheit war bei den Männern erneut die häufigste Hauptdiagnose bei den Männern. Gesundheitsstörungen durch Alkohol waren die zweihäufigste Hauptdiagnose.
Außerhalb der durch die Entbindung bedingten stationären Behandlungstage wurden 2002 die meisten Frauen wegen bösartiger Neubildungen der Brustdrüse im Krankenhaus behandelt. Als zweithäufigste Hauptdiagnose wurde die Herzinsuffizienz gestellt.
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