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Statistisches Bundesamt: Immer weniger Kliniken

Berlin, 11. Dezember 2008

Patient und Krankenschwestern in der Klinik.
Patient und Krankenschwestern in der Klinik.
 

Die Zahl der Kliniken in Deutschland nimmt weiter ab. Hinzu kommt, dass die Verweildauer der Patienten immer kürzer wird. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Seit 1991 sind fast ein Viertel der Krankenhausbetten abgebaut worden. Heute gibt es ca. 507.000. Etwa 13 Prozent der Kliniken haben geschlossen oder sind mit anderen Einrichtungen zusammengelegt worden. Die Anzahl der Kliniken ist von 2411 (1991) auf 2087 (2007) gesunken, teilte Peter Weigl, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, am Mittwoch mit.  Er machte deutlich, dass die Zahl der privat betriebenen Krankenhäuser gestiegen sei und diese nun fast ein Drittel aller Kliniken ausmachten.
Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes sei mit 8,3 Tagen in 2007 so niedrig wie noch nie gewesen. Im Jahr 1991 lag die Verweildauer noch bei durchschnittlich 14 Tagen.

Trotz des Rückgangs lag die Bettenauslastung mit 77 Prozent immer noch deutlich unter jener des Jahres 1991 mit 84 Prozent.

Das Statistische Bundesamt äußerte jedoch die Prognose, dass die Zahl der stationären Aufenthalte, und somit auch die Kosten, deutlich zunehmen werden. 2020 soll diese Zahl bei 19 Mio. liegen, heute gibt es im Jahr ca. 17 Mio. Behandlungen.


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