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Unterstützung für Kliniken wohl doch geringer

Berlin, 28. November 2008

Die Krankhäuser müssen wohl doch mit weniger Geld auskommen als es die Regierung angekündigt hatte.
Die Krankhäuser müssen wohl doch mit weniger Geld auskommen als es die Regierung angekündigt hatte.
 

Das geplante Finanzierungspaket von der Bundesregierung für die deutschen Kliniken wird wahrscheinlich doch kleiner ausfallen als geplant.

Mit dem Hilfspaket über 3,5 Millionen Euro sollen auch Mehreinnahmen gedeckt werden, die den Kliniken 2009 ohnehin zugestanden hätten, das geht aus einem Änderungsvorschlag des Gesundheitsministeriums hervor. Daraus ergäben sich etwa 900 Millionen Euro, auf die die 2.100 Krankenhäuser verzichten müssten.
„Das Bild vom Geld, das aus der linken Tasche genommen wird, um es in die rechte zu stecken, passt hier ganz gut", sagte der Vorsitzende des Verbandes der Universitätsklinika in Deutschland (VUD), Jörg Rüdiger Siewert. Mit dem Vorhaben werde die von der Regierung zugesagte Beteiligung an den gestiegenen Löhnen für Ärzte, Schwestern und Pfleger fast vollständig zunichte gemacht.

Die Krankenhäuser leiden unter den gestiegenen Kosten. Nach Berechnungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ergibt sich für 2008 und 2009 eine Finanzlücke von etwa 6,7 Milliarden Euro. Schon jetzt schreibe jede dritte Klinik rote Zahlen. 

Schon das Finanzpaket von 3,5 Millionen Euro stand als zu gering in der Kritik. Bei einer Großdemonstration mit 120.000 Menschen versammelten sich Ärzteverbände, Kliniken, Städte, Gemeinden und Gewerkschaften, um sich für eine bessere Unterstützung einzusetzen.


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