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Integrierte Versorgung führt zu mehr Vernetzung und Wettbewerb um Qualität

(08.09.2003)

Siegburg - Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen begrüßen die Weiterentwicklung der Integrierten Versorgung, wie in der Gesundheitseform vorgesehen. Das Überwinden von sektoralen Grenzen in der medizinischen Versorgung sei ein Pluspunkt der jetzigen Gesundheitsreform, so die Spitzenverbände. Bisher sei die Umsetzung der integrierten Versorgung durch fehlende Anreize für alle Beteiligten erheblich erschwert worden. Deshalb müsse in Zukunft das Geld der Leistung folgen. Mit der neuen Regelung sei ein erster Schritt in diese Richtung gesetzt.

Ärzte und Krankenhäuser sind gefordert
Nun käme es aber darauf an, dass die vorgesehene Regelung auch tatsächlich umgesetzt würde. Ärzte und Krankenhäuser müssten jetzt ihren Beitrag zur Umsetzung der integrierten Versorgung leisten, indem sie die festen Budgetanteile von einem Prozent für die vernetzte Versorgung zur Verfügung stellen, fordern die Spitzenverbände. Nur dann könne es tatsächlich gelingen, die starren Sektoren aufzubrechen. Vor allem die Patienten profitierten von einer engeren und reibungsloseren Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern, betonen die Spitzenverbände.


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