(03.08.2005)
Wiesbaden - Nach der aktuellen Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes waren Ende 2003 in der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege und Unterbringung im Mittel monatlich 2675 Euro an das Pflegeheim zu entrichten. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche monatliche Vergütungssatz 2 250 Euro und in der Pflegeklasse I 1824 Euro. Hinzukommen können jeweils weitere Ausgaben für Zusatzleistungen, zum Beispiel größere oder besser ausgestattete Zimmer und gesondert berechenbare Investitionsaufwendungen der Pflegeheime.
Die Vergütung der Heime ist dabei in allen neuen Ländern unterdurchschnittlich: Die geringste Vergütung für Pflege, Unterkunft und Verpflegung in der Pflegeklasse III errechnet sich für Sachsen mit monatlich 2 58 Euro. Die höchsten Heimkosten in der Pflegeklasse III sind in Nordrhein-Westfalen (3010 Euro) und Hamburg (2979 Euro) zu entrichten. Die monatliche Vergütung für Pflegeheime wird seit 1999 alle zwei Jahre ermittelt. Die aktuellen Daten wurden zum Stichtag 15. Dezember 2003 erhoben und berechnen sich einheitlich aus 30,4 Tagessätzen.
Weitere Ergebnisse der Pflegestatistik enthält der neue „4. Bericht Pflegestatistik 2003 – Ländervergleich: Pflegeheime”. Er sowie die drei vorausgegangenen Berichte zur Pflegestatistik sind kostenlos im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes (http://www.destatis.de/allg/d/veroe/d_pflege99.htm) abrufbar.
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