Berlin, 04. Dezember 2008
Sehen Patienten überdurchschnittlich häufig Krankenhaus- und Arzt-Serien im Fernsehen, fürchten sie sich selbst mehr vor einem bevorstehenden stationären Klinikaufenthalt.
Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) angesichts einer interdisziplinären Studie hin. Mögliche Ursache sei der im Fernsehen oft übertrieben dramatisch dargestellte Krankenhausalltag, so die DGCH.
Ziel der Studie war es zu untersuchen, wie der Konsum von Arzt-Serien im Fernsehen das Verhalten der Zuschauer beeinflusst. Dazu befragten die Forscher Patienten zu ihren Fernsehgewohnheiten und ihrer Angst vor Operationen. Zuschauer erkennen demnach eine Sendung nicht als das Produkt eines Teams von Fernsehschaffenden, das auf eine hohe Einschaltquote abzielt. Dadurch vermischen sie Fiktion und Wirklichkeit. Wie sich dies auswirkt und weitere aktuelle Ergebnisse der Studie stellt einer der Autoren bei der Pressekonferenz im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin vor.
Terminhinweis:
Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)
Termin: Mittwoch, den 10. Dezember 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Bibliothek der DGCH
Luisenstraße 59, 10117 Berlin
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