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Impfstoff-Lieferung reduziert

Hannover, 08. Januar 2010

Nur wenige Deutsche haben sich bisher gegen die Schweinegrippe impfen lassen.
Nur wenige Deutsche haben sich bisher gegen die Schweinegrippe impfen lassen.
 

Die Länder haben eine deutliche Reduzierung der Lieferungen des Schweinegrippe-Impfstoffes erreicht. Darauf einigten sich gestern Vertreter von Bund und Ländern mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline.

Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz und niedersächsische Gesundheitsministerin, Mechthild Ross-Luttmann, bestätigte die Reduzierung der ursprünglich mit dem Hersteller vereinbarten Lieferungen. Genaue Zahlen konnte sie noch nicht nennen. Die endgültige Abstimmung der Vertragspartner soll in der kommenden Woche stattfinden. Ross-Luttmann sprach von einem guten Kompromiss. „Wir haben vom Hersteller Signale der Kulanz erhalten“, sagte die Ministerin. Ein größerer Teil der Impfstofflieferungen könne storniert werden.
25 Millionen Impfdosen weniger müssen die Länder abnehmen. Dadurch reduzieren sich auch die Kosten stark.

Bislang haben sich gerade einmal fünf Prozent der Bundesbürger impfen lassen. Die Länder würden auf dem übrig bleibenden Imfpstoff sitzen bleiben und müssten dafür aufkommen. Die Krankenkassen haben für die Impfdosen zwar rund 600 Millionen Euro bereitgestellt. Werden diese jedoch nicht verimpft, sind die Länder in der Zahlungspflicht.

Für ganz Deutschland sind 50 Millionen Dosen des Impfserums bestellt, die noch bis Ende März zugeliefert werden sollen.

 


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