Berlin, 12. Mai 2009
Die gesetzliche Pflegeversicherung hat im ersten Quartal 2009 einen Überschuss von 140 Millionen Euro erzielt. Das berichtet das Handelsblatt in der Dienstagsausgabe.
Zum Einnahmeüberschuss habe die Erhöhung des Beitragssatzes um 0,25 Prozentpunkte Mitte des vergangenen Jahres beigetragen. Aber auch ohne Beitragserhöhung wäre es zu einem leichten Überschuss gekommen, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gegenüber der Zeitung.
Dem Handelsblatt zufolge verfügen die Pflegekassen zurzeit über eine Rücklage von 3,95 Milliarden Euro, das entspricht etwa 2,3 Monatsausgaben.
Im Falle eines Wahlsiegs der SPD hält Schmidt daran fest, die gesetzliche und private Pflegeversicherung in eine Bürgerversicherung zu verschmelzen. Die private Pflegeversicherung verfügt zurzeit über Rücklagen in Höhe von 18,5 Milliarden Euro.
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