Hamburg, 28. Dezember 2009
Der Krankenstand in den deutschen Betrieben ist nach Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) im Jahr 2009 so niedrig wie selten zuvor. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.
Wegen Krankheit fehlten die Arbeitnehmer im Durchschnitt lediglich 3,3 Prozent der Sollarbeitszeit. Dies entspreche 7,3 Arbeitstagen und gehöre zu den niedrigsten seit Einführung der Krankenstandstatistik im Jahr 1970.
Am häufigsten fehlten die Arbeitnehmer laut BMG-Statistik im April mit 3,94 Prozent der Sollarbeitszeit, am wenigsten waren sie aus Krankheitsgründen im Januar abwesend (2,97 Prozent). Frauen waren wegen Krankheit mit einer Fehlquote von 3,5 Prozent häufiger abwesend als Männer (3,2). Die meisten Krankschreibungen erfolgen am Wochenanfang. Die häufigsten Ursachen für die Fehlzeiten sind Muskel- und Skeletterkrankungen, Verletzungen, psychische Krankheiten und Atemwegsprobleme. Die Zahl der psychischen Erkrankungen hat sich seit 1990 nahezu verdoppelt.
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