Hannover/Köln, 28. Januar 2009
Die zwischen KKH und BKK Allianz geplante Fusion findet einen weiteren Mitstreiter. Spätestens zum 1. Juli dieses Jahres vereinigen sich die METRO AG Kaufhof BKK und die „KKH-Allianz“.
"Mit dieser Fusion setzen wir unseren Wachstumskurs fort und belegen damit die Attraktivität unseres strategischen Ansatzes, der auf eine enge Verzahnung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung setzt", sagt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH.
Zum 1. April schließen sich KKH und BKK Allianz zur "KKH-Allianz" zusammen. "Das Dreierbündnis der beiden Kassen und der Allianz Private stößt auf großes Interesse insbesondere bei kleinen und mittleren Krankenkassen, die sich unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds strategisch neu aufstellen", so Kailuweit weiter.
Seit einigen Monaten verhandelt die METRO AG Kaufhof BKK (MKBKK) mit der KKH hinsichtlich der Gestaltung einer freiwilligen Vereinigung. "Das Service- und Leistungsangebot einer Kasse gewinnt immer mehr an Bedeutung, setzt aber besonders bei bundesweit tätigen Krankenkassen eine ausreichende Unternehmensgröße voraus", erklärt Petra E. Bieber, Vorstand der METRO AG Kaufhof BKK zur Motivation der Fusion.
Der bisherige Sitz der MKBKK in Köln wird durch die Fusion gestärkt. Die 90 Mitarbeiter werden in die Personalstruktur der "KKH-Allianz" eingebunden.
Zur Umsetzung der Fusion ist ein gleichlautender Beschluss der Verwaltungsräte beider Krankenkassen zu fassen. Die Genehmigung der freiwilligen Vereinigung obliegt dem Bundesversicherungsamt (BVA) als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenversicherung.
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