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Mehr Krankheits- und Todesfälle durch Drogen

Wiesbaden, 24. Juni 2009

Rauchen und Alkohol zählen zum legalen Drogenkonsum. Foto: TKK
Rauchen und Alkohol zählen zum legalen Drogenkonsum. Foto: TKK
 

Legale Drogen verursachen weitaus mehr Krankheits- und Todesfälle als illegale Drogen. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.

Anlässlich des "Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch" am 26. Juni gab das Statistische Bundesamt neueste Zahlen zum Drogenkonsum bekannt. Knapp 532 000 Patienten wurden im Jahr 2007 infolge des Konsums von sogenannten legalen Drogen vollstationär behandelt. Zu den legalen Drogen zählen  Alkohol, Tabak sowie der Missbrauch pharmazeutischer und chemischer Produkte. Illegale Drogen wie Heroin, Kokain, Opium, Cannabis und andere waren hingegen in mehr als 80 000 Fällen für einen Krankenhausaufenthalt verantwortlich.

Aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und Krebserkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können, sind im Jahr 2007 insgesamt knapp 58 000 Personen verstorben. Die Zahl der durch illegalen Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt 1375 Personen.







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