Hannover, 30. Oktober 2009
Im Rahmen einer Studie hat das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen die Veränderungen durch die DRG-Fallpauschalen untersucht. Die Ergebnisse werden am 5. November vorgestellt.
An der Untersuchung des Zentrums für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ) waren 30 repräsentativ ausgewählte Kliniken in Niedersachsen beteiligt. Das ZQ ist eine Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen. Vertreter schlussfolgerten bereits in einer Pressekonferenz im Juni in Hannover, dass die Abrechung von Krankenhausbehandlungen nach den sogenannten Diagnosis Related Groups (DRG) die Krankenhäuser nicht dazu verleitet, möglichst nur noch die lukrativen Behandlungsfälle aufzunehmen. „Von Rosinenpickerei kann keine Rede sein“, unterstrich Dr. Gerd Pommer, Vorsitzender der Qualitätsinitiative Niedersachsen (QI).
Bei einem Symposium wird das Projekt vorgestellt und die Ergebnisse werden bewertet. Dr. Gerd Pommer, Vorsitzender der Qualitätsinitiative, stellt die Initialzündung des Projekts dar. Dr. Brigitte Sens (ZQ) berichtet über das Projektdesign im Kontext der Versorgungsforschung und Prof. Dr. Horst von der Hardt redet zum Thema „DRG – Deutschland reduziert Gesundheitsleistungen – oder viel Lärm um nichts?“. Weitere Referenten und Teilnehmer an der Podiumsdiskussion: Dr. Berndt Hackenjos, Niedersächsische Krankenhausgesellschaft, Heinz Kölking, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands, Jörg Niemann, Leiter der Landesvertretung Niedersachsen des Verbandes der Ersatzkassen, Dr. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen.
Veranstaltungstipp: DRG-induzierte Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Organisationen, Professionals, Patienten und Qualität – 5. November 2009, 11 bis 16 Uhr, Ärztehaus Hannover.
Anmeldung und weitere Informationen:
Brigitte Jeschow, Tel.: 0511 – 380 2503, E-Mail: brigitte.jeschow@zq-aekn.de
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