Hannover, 17. Juli 2009
Niedersachsen ist das erste westliche Bundesland, in dem Betreuungsschwestern im Auftrag von Ärzten im Einsatz sind. Die AOK Niedersachsen finanziert das Projekt.
In den Landkreisen Cuxhaven und Stade sind 15 Praxen daran beteiligt. Ziel ist es, die Versorgungsfähigkeit der Patienten in ländlichen Regionen sicher zu stellen. „Eine Landarztpraxis, die sich auf eine Betreuungsschwester stützen kann, sei in Zukunft vielleicht auch für junge Mediziner wieder attraktiver“, sagt Andreas Schwanke, AOK-Regionaldirektor.
Das Projekt ist bis Ende 2010 befristet und gilt nur für Versicherte der AOK im Elbe-Weser-Raum. Niedersachsen hat damit als erstes westliches Bundesland das im Osten 2005 initiierte Projekt „Gemeindeschwester AGnES“ übernommen. Das Modell war dort bis Ende 2008 in vier Bundesländern getestet worden. „AGnES“ ist Anfang 2009 in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen worden. Das niedersächsische Projekt wird von der Uni Greifswald ausgewertet.
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