Berlin, 17. Dezember 2009
(dpa) Wenn ein Patient einen Behandlungsfehler vermutet, sollte er Kontakt zu seiner Krankenkasse aufnehmen. Das empfiehlt die Unabhängige Patienten-Beratung Deutschland (UPD) in Berlin.
Die Kasse prüfe dann den Fall und fordere für den Patienten die Unterlagen vom behandelnden Arzt an. Dann könne sie über den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ein Gutachten erstellen lassen.
Die Krankenkassen vertreten ihre Mitglieder zwar nicht juristisch, erläutert die UPD. Manche schlagen aber mit solchen Fällen vertraute Anwälte vor. Darüber hinaus helfen einige Kassen, ein kostenfreies Verfahren bei den Schlichtungsstellen für Arzthaftpflichtfragen der Ärztekammern zu beantragen.
Mit dem Thema Behandlungsfehler und Patientensicherheit beschäftigt sich auch der aktuelle MDK Newsletter, der Ende Dezember erscheint. Unter redaktion@mdkn.de können Sie ihn kostenlos anfordern. Senden Sie uns dazu einfach Ihre vollständige Post-Adresse. Außerdem steht der MDK Newsletter zum Jahreswechsel zum Download in der Mediathek bereit.
Mediathek
02. Juli 2010
Sucht und Trauma
05. Januar 2010
MDK Newsletter Ausgabe 3.2009
News 
25. August 2010
Immer mehr Vorruheständler auf Grund von Krankheit
18. August 2010
Cannabis-Medikamente sollen legalisiert werden
17. August 2010
DGB-Studie: Arbeitslosigkeit macht krank
Suchen Sie den Medizinischen Dienst eines bestimmten Bundeslandes, wählen Sie bitte aus: