Hannover, 02. Februar 2011
Innerhalb des Jahres 2009 suchten nach Auswertungen des aktuellen BARMER GEK Arztreport in Deutschland 91 Prozent der Bevölkerung mindestens einen Arzt auf.
"Neun Prozent der Bevölkerung suchten keinen Arzt auf, 2008 waren es 7,1 Prozent", berichtet Landesgeschäftsführerin Dunja Kleis. Die Behandlungsrate in Niedersachsen lag mit 91,7 Prozent etwas über dem Bundesdurchschnitt. In Bremen benötigten die Menschen 2009 etwas weniger medizinische Behandlung, die Quote lag bei 90,5 Prozent. Jeder Zehnte ging also nicht zum "Doktor".
Die häufigsten Diagnosen waren Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens mit 30 Prozent (2008: 36,1 Prozent), akute Infektionen der oberen Atemwege mit 28,9 Prozent (2008: 28,3 Prozent) und die Blut-Hochdruckkrankheit mit 26,3 Prozent (2008: 26,1 Prozent).
Von der Diagnose Hypertonie, also Bluthochdruck, waren 2009 in Deutschland über 21,0 Mio. Personen bzw. 24,8 Prozent der gesamten Bevölkerung betroffen. "In Niedersachsen liegt die Diagnoserate bei 23,9 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt. Bremer leiden etwas weniger an der Hypertonie", berichtet Landesgeschäftsführerin Dunja Kleis.
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