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MDK Niedersachsen stockt Pflegegutachter auf

Hannover, 20. Juni 2008

Eine Pflegefachkraft des Medizinischen Dienstes beim Hausbesuch einer Antragstellerin
Eine Pflegefachkraft des Medizinischen Dienstes beim Hausbesuch einer Antragstellerin
 

Mit der Pflegereform ab 1. Juli werden für den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen (MDKN) die Aufgaben ausgeweitet. Dafür wird mehr Personal benötigt.

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) am Freitag (20. Juni) berichtet, wird bundesweit mit zusätzlich 430 Pflegefachkräften für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit und die Begutachtung der Demenzkranken gerechnet. „MDKN und die Verbände der Pflegekassen in Niedersachsen führen zurzeit intensive Gespräche, den Prüfaufwand so gering wie möglich zu halten“, sagte MDKN-Geschäftsführer Jürgen Vespermann. Der MDKN werde sein Personal schrittweise aufstocken und vermehrt nebenberuflich tätige Pflegegutachter einsetzen. „Da sich noch nicht genau einschätzen lässt, wieviele Anträge überhaupt gestellt werden, können wir so relativ flexibel reagieren, ohne unnötige Personalkosten zu erzeugen“, erklärte der MDKN-Chef.

Die HAZ berichtet weiter von bundesweit 528 zusätzlichen Stellen bis 2011 für die Prüfung der Qualität in den Pflegeeinrichtungen. Bis zum Jahr 2010 ist jede ambulante und stationäre Pflegeeinrichtung vom MDKN zu prüfen. Ab 2011 sind die Einrichtungen jährlich zu prüfen. „Die uns vom Gesetzgeber übertragene Aufgabe können wir nicht ohne zusätzliches Personal bewältigen“, sagte Vespermann. Zurzeit prüfen 14 Gutachter niedersachsenweit die Heime. Bis 30. Juni 2009 sollen weitere 13 Qualitätsprüfer eingestellt werden.






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