Hannover, 16. April 2007
Rund 130 zahnärztliche Gutachter der MDK-Gemeinschaft bildeten sich am vergangenen Samstag (14. April) in Hannover fort.
Die zahnmedizinische Versorgung mit Implantaten und Suprakonstruktionen und bei größeren Kiefer- oder Gesichtsdefekten stand thematisch im Mittelpunkt der fachlichen Fortbildung. Die überwiegend aus Niedersachsen kommenden Zahnärzte diskutierten mit Rolf Bücken, Leiter des Geschäftsbereichs Zahnmedizin des MDK Niedersachsen, über die Folgen für die Begutachtungspraxis im Zusammenhang des Festzuschusssystems. Zum Programmbeginn dankte MDKN-Geschäftsführer Jürgen Vespermann den Teilnehmern für die jahrlange „Loyalität“ zum MDK. Ihm sei bewusst, dass zahnärztliche Standesorganisationen die Gutachtertätigkeit für den Medizinischen Dienst nicht gerne sehen und Zahnärzte dafür unter Druck geraten seien. „Umso mehr freue ich mich, dass sie den MDK weiter mit ihrem zahnmedizinischen Sachverstand unterstützen und dieses Fortbildungsangebot wahrnehmen“, sagte der MDKN-Chef.
Der MDK Niedersachsen bietet seit 1994 zahnmedizinischen Beratungen und Begutachtungen für die Krankenkassen an. Zurzeit stehen etwa 150 externe Zahnärzte unter Vertrag. Im vergangenen Jahr erhielt der MDK Niedersachsen über 18.000 Aufträge, davon allein knapp 15.000 für die Versorgung mit Zahnersatz.
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