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25.000 Euro für Patientensicherheit

Bad Laer, 19. Januar 2009

Marlies Mönter übbereicht einen 25.000 Euro-Scheck an Martin Dutschek (MDK) und Ulrich Hausen (KKH).
Marlies Mönter übbereicht einen 25.000 Euro-Scheck an Martin Dutschek (MDK) und Ulrich Hausen (KKH).
 

Die "Stiftung zur Förderung des Gesundheitswesens" unterstützt das Projekt "Patientensicherheit" der KKH und des MDK Niedersachsen mit 25.000 Euro.

KKH und MDK Niedersachsen konnten die von Johannes Mönter, dem Inhaber der Versandapotheke Sanicare, gegründete Stiftung von ihrem Projekt überzeugen. Am Freitag (16. Januar) überreichte Marlies Mönter im Auftrag des Stiftungsbeirates den Check an den Projektkoordinator Martin Dutschek vom MDK Niedersachsen und Ulrich Hausen von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH).

Im vergangenen Jahr startete der MDK Niedersachsen zusammen mit der KKH das Projekt „Patientensicherheit“. Das MDK/KKH-Projekt stellt den Menschen in den Vordergrund, viel stärker als andere in etlichen Klinken bereits vorhandene Risiko- und Fehlermanagement-Systeme.

Als Vorbild für das Projekt dient die Luftfahrt, in der der „Human Factor“ eine große Rolle spielt. Dort hilft unter anderem eine strukturierte Kommunikation im Cockpit, Fehler und andere Vorfälle zu vermeiden. Darum gehören zu den Partnern des Projektes „Patientensicherheit“ auch Experten der Luftfahrt, unter anderem von Austrian Airlines und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Innovatives Projekt
„Das Thema Patientensicherheit ist in deutschen Krankenhäusern längst nicht mehr unbekannt. Doch es wird noch lange nicht genug dafür getan, wie vermeidbare Zwischenfälle immer wieder zeigen“, erklärt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH.
 
Zu den Bausteinen des Projektes gehören

  • professionelle Personalauswahl und Personalentwicklung mit den Methoden des DLR,
  • Arbeit am klinischen Risikomanagement mit entsprechenden Trainings und anschließende Überprüfung durch die „Assekurisk“
  • und verpflichtende Trainings des OP-Teams am Patientensimulator des Interdisziplinären Simulatorzentrums Medizin Dresden (ISIMED).

„Wir sind sehr froh, dass wir durch unsere engen Kontakte zur Luftfahrt hoch qualifizierte Experten für das Projekt gewinnen konnten“, freut sich MDKN-Geschäftsführer Jürgen Vespermann. Unterstützt wird das Projekt auch vom Niedersächsischen Sozialministerium. Die praktische Arbeit in ausgewählten Klinik-Abteilungen soll in der zweiten Jahreshälfte 2009 beginnen.


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