(06.01.2006)

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Jahr 2004 mit Präventionsleistungen etwa doppelt so viele Menschen erreicht wie im Jahr 2003. Dies geht aus dem vierten Präventionsbericht hervor, den der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen herausgibt.
So konnten im Jahr 2004 rund 3,4 Millionen Menschen über Präventionsmaßnahmen erreicht werden; 2003 waren es noch rund 1,7 Millionen Menschen. Zudem hat sich die Zahl der Personen bei Präventionsmaßnahmen im Lebensumfeld im Vergleich zum Vorjahr sogar fast vervierfacht. Vor allem in Schulen und Berufsschulen konnten die Krankenkassen im Berichtsjahr nahezu 1,9 Millionen junge Menschen mit präventiven Angeboten erreichen (2003: 0,54 Millionen).
Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen, dass die Krankenkassen ihr Engagement sowohl in nichtbetrieblichen Bereichen als auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) erfolgreich fortgesetzt und ausgebaut haben. Diese Ausweitung der Präventionsaktivitäten spiegelt sich auch in der Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen wider: Gaben die Kassen im Jahr 2000 43 Millionen Euro aus, so stiegen die Ausgaben für Prävention in 2004 auf über 148 Millionen (im Jahr 2003 waren es 113,5 Mio. Euro); dies entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von 36 Prozent.
Download: Praeventionsbericht_2004.pdf (0,00 MB)
Download: Zusammenfassung_der_Ergebnisse.pdf (0,00 MB)
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