» Wir über uns » News » MDK-Info » Versicherte » Kranken- & Pflegekassen » Fortbildungsservice

MDKN nimmt Stellung zu Artikeln in der Wilhelmshavener Zeitung vom 16. Januar 2006

(18.01.2006)

Wichtig für Wilhelmshaven: der MDKN-Standort.
Wichtig für Wilhelmshaven: der MDKN-Standort.

Für jede Stadt ist es bedauerlich, wenn Firmen, öffentliche Einrichtungen oder Institutionen ihre Pforten schließen. „Das verstehen wir sehr gut“, sagt Jürgen Vespermann, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Niedersachsen (MDKN). „Gerade mit dem Standort in Wilhelmshaven haben wir uns sehr schwer getan“, versichert Vespermann. Letztendlich hätten die ökonomischen Fakten keine andere Wahl gelassen:

Zum Hintergrund: Die Dienstleistungen mit direktem Kontakt zu den gesetzlich Krankenversicherten sind in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen. Im vergangenen Jahr waren 1 090 Versicherte zu einer körperlichen Begutachtung in das Beratungscenter in der Mozartstraße eingeladen. Das entspricht durchschnittlich zwischen vier und fünf Patienten am Arbeitstag.

Das Einzugsgebiet des Wilhelmshavener MDKN umfasst den Stadtkreis Wilhelmshaven, den Landkreis Friesland und den östlichen Bereich des Landkreises Wittmund. Durch die Schließung des Standortes kommen auf die Versicherten Anfahrtwege nach Aurich, Oldenburg bzw. Bremerhaven zu. Nach den Berechungen des MDKN würden die eingeladenen Patienten maximal 57 Kilometer für die einfache Entfernung zurücklegen müssen. „Angesichts einer stündlichen Bahnverbindung beispielsweise nach Oldenburg und dem Aspekt, dass nach unse-ren Erhebungen etwa 80 Prozent der Versicherten mit dem PKW anreisen, halten wir dies für zumutbar“, erklärte Vespermann. „Außerdem können wir in dem in Bahnhofsnähe gelege-nen Regionalcenter in Oldenburg den Versicherten eine breit gefächerte fachärztliche Beratung anbieten, die wir in Wilhelmshaven nicht vorhalten können“, so Vespermann.

Der MDKN-Chef machte deutlich, dass sich am Service der Begutachtung von Antragstellern auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nichts ändere. Die Pflegefachkräfte des MDKN würden die Antragsteller weiterhin direkt zu Hause oder im Pflegeheim aufsuchen.
Das Beratungscenter in Wilhelmshaven bleibt nach Angaben des MDKN voraussichtlich noch bis zum Jahresende 2006 bestehen.


Mediathek

02. Juli 2010
Sucht und Trauma

05. Januar 2010
MDK Newsletter Ausgabe 3.2009





Suchen Sie den Medizinischen Dienst eines bestimmten Bundeslandes, wählen Sie bitte aus:


» Impressum » Datenschutz » Drucken » © 2010 MDK Niedersachsen » zum Seitenanfang