(29.06.2005)

Mit der Einführung der Fallpauschalen in der Krankenhausvergütung kam auf die Medizinischen Dienste eine Welle von Prüfaufträgen zu. Der Großteil bezieht sich auf Kodierungen nach den Diagnosis Related Groups (DRG). Im Rahmen eines Modellprojektes bilden der MDK Niedersachsen und der MDK im Lande Bremen seit Mitte Juni 2005 zwei Mitarbeiterinnen zu Kodierassistentinnen aus. Ziel ist es, die ärztlichen Gutachter künftig bei den Begutachtungen zu entlasten.
Ausgebildet wird in Zusammenarbeit mit dem MDK Bayern. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 20 Wochen und gliedert sich in fünf einwöchige Schulungsblöcke mit insgesamt 158 Unterrichtsstunden sowie in 15 Praktikumswochen auf. Ausgebildete Kodierassistentinnen können die MDK-Gutachter direkt inhaltlich bis hin zur Erstellung kompletter Gutachtenentwürfe unterstützen. Verläuft der Einsatz der zwei Kodierassistentinnen positiv, sollen weitere Mitarbeiter auf diese Aufgabe vorbereitet werden.
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